26.10.2011

Sozialstation Volkssolidarität

Information

Hallo liebe Leute,

erst einmal stelle ich mich vor: Ich bin Maiki und 14 Jahre alt. Ich komme von der Ketziner Oberschule. Heute will ich euch mal von meinem gestrigen Tag in Potsdam erzählen, wo wir unsere Praxis-Rallye durchgeführt haben. Es ging darum, in drei Betriebe zu gehen und ein Interview zu machen. Bei unserem zweiten Termin in Potsdam waren wir bei einer Sozialstation.Timi sollte das Protokoll schreiben, Dustin hat Fotos gemacht, und ich sollte das Interview durchführen.

Bei der Volkssolidarität spielte es sich so ab, dass wir uns vorstellten. Wir wurden herzlich begrüßt von Frau Bielecke. Danach fingen wir mit unserem Interview an.

Wir stellten der netten Frau Bielecke, die in der Sozialstation selbst zu älteren Leuten fährt und sie betreut, unsere Fragen und sie beantwortete sie höflich. Zuerst erzählte sie uns etwas über den Betrieb. Die Sozialstation wurde 1945 gegründet. Es arbeiten in dem Betrieb 5 bis 6 Mitarbeiter. Das Betriebsklima ist sehr gut. Es gibt mehrere Abteilungen. Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was der Betrieb macht, oder? Der Betrieb geht zu älteren Leuten und betreut sie. Frau Bielecke ist seit 3 Jahre im Betrieb und sie ist die Chefin dort. Frau Bielecke ist eine jüngere Dame, die auch ziemlich nett war. Nach dem Interview stellte sie den Betrieb vor. Sie zeigte uns die Räume, in denen sie und ihre Arbeitskollegen arbeiten. Wir durften in die Räume reinschauen und die Mitarbeiter beobachten. Man hat eigentlich nicht viel gerochen, aber ein wenig stickig war es zum Anfang. Gehört hat man die Angestellten, wie sie über die Themen gesprochen haben. Gesehen hat man, dass im Büro Übliche, Stühle, Fotos sowie Tische. Gefühlt hat man auch nur die Tische und Stühle.

Wer in dem Betrieb arbeitet? Dort arbeiten zum Beispiel Sozialhelfer/in bzw. Sozialassistenten/-tentinnen. In der Sozialstation Volkssolidarität erledigen sie Aufgaben wie einkaufen, Essen machen, die Wäsche und auch die Wohnung sauber halten. Man muss sich auch viel mit den älteren Leuten unterhalten. Sie betreuen auch Kinder bei den Hausaufgaben und regen sie zu sinnvoller Freizeitbeschäftigung an. In diesem Beruf arbeitet man auch in Pflegeheimen, Kindergärten oder in der Ambulanz.

Die Ausbildung zum/zur Sozialhelfer/in bzw. Sozialassistenten/-tentin dauert 2 bis 4 Jahre. Es wird immer mehr Geld, das man pro Lehrjahr bekommt. Wenn man sich bei dem Betrieb bewerben möchte, sollten die Schulfächer gut sein. Man braucht einen Realschulabschluss, und dann muss man die Ausbildung machen.

Nach dem Rundgang durch den Betrieb verabschiedeten wir uns höflich. Wir haben dann noch ein paar Fotos von draußen gemacht, von dem Haus und von dem Plakat, das am Haus hing, wo halt die Telefonnummer draufstand, die Adresse und – gross geschrieben – wie die Firma heist.

Anschließend waren wir noch in zwei anderen Betrieben, in einer Tischlerei und in einem Büro für Dienstleisungen.

Damit verabschiede ich mich herzlich. Ich fand, es war schön zu sehen, dass es wirklich kein leichter Beruf ist. Auch dort müssen die Angestellten hart arbeiten für ihr Geld, wie in fast jedem Beruf. Aber ihr könnt mir glauben, dass es kein leichter Beruf ist. Man braucht sehr viel Geduld. Aber es ist ein sehr interresanter Job. Ich kann ihn nur weiterempfehlen.

Das war mein Erlebnissberricht über die  Sozialstation Volkssolidarität. Ich hoffe, er hat euch gefallen. Ich würde mich auch über nette Kommentare freuen!

Die Kommentare sind geschlossen.

Kategorien