31.10.2011

Buchbinderei Sigrid Kirsch-Kunze

Arbeitsgerät

Hey Leute,

mein Name ist Steven, ich gehe in die Theodor Fontane Oberschule Ketzin. Meine Gruppe und ich waren im Auftrag vom Projekt Praxis-Trio in der Friedrich-Ebert-Str. in Potsdam unterwegs, um in der Buchbinderei Sigrid Kirsch-Kunze ein Interview zu führen.

Meine Gruppe besteht außerdem aus Björn, Oliver und Nico. Ich habe das Protokoll geschrieben, wir alle haben Frau Kirsch-Kunze interviewt, und Björn hat dann noch die Maschinen und Geräte fotografiert, die ihr hier sehen könnt.

Zum Ablauf: Wir waren ca. um 9:20 Uhr vor dem Hof, in dem die Buchbinderei liegt. Dann sind wir um 9:25 Uhr hereingebeten worden. Wir haben dann pünktlich um halb zehn mit dem Interview angefangen.

Als erstes hat uns Frau Kirsch-Kunze etwas über sich erzählt, z.B. wie lange sie dort schon arbeitet, nähmlich ca. 20 Jahre.

Arbeitsgerät

Dann fingen wir mit dem Interview an. Wir fragten sie, welchen Abschluss man für den Beruf Buchbinder/in braucht, oder ob man studieren muss und so etwas. Darauf antwortete sie, dass man nur einen Realschulabschluss braucht und dass man auch noch nach der Lehre dort arbeiten könnte. Aber ich warne euch: Dieser Beruf ist sehr anstrengend, weil man schwer heben muss und man auch manchmal 9-Stunden-Tage hat. Aber im Großen und Ganzen ist es ein cooler Beruf, denn es gibt bestimmt nicht viele Buchbinder in Potsdam. Und das älteste Buch, das Frau Kirsch-Kunze jemals hatte, war (und jetzt haltet euch fest) 200 JAHRE alt.

So und hier noch ein paar zusätzliche Fakten zum Beruf an sich:

Buchbinder/innen reparieren und führen Sonderanfertigung mit individuellen Ausstattungen wie Vergoldungen, Einfassungen oder Applikationen aus. Sie überziehen Pläne, Karten, Fotos oder Bilder. Bei allen Aufträgen agieren sie kosten- und qualitätsbewusst, berücksichtigen Kundenwünsche und Trends.

Wo arbeitet man?

  • in Druckereien mit angeschlossenen Buchbindereien,
  • in Betrieben, die z.B. Unikatbücher und Kleinstauflagen produzieren,
  • in Buchbindereien und Bibliotheken, die alte Bücher und Karten restaurieren.

Sie sind vorwiegend in Werkstätten und Werkhallen tätig. Aber auch im Materiallager sowie in Verkaufsräumen haben sie zu tun.

Na dann, tschüss.

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